Gelesen im Januar – Bücher Inspiration

Für 2019 habe ich mir eines ganz besonders vorgenommen: Jede Woche ein Buch lesen. Der Januar ist vorbei und ich freue mich schon ein bisschen, dass ich mir wirklich die Zeit genommen habe und fünf Bücher gelesen habe. Und dann auch noch fünf Stück, die aktuell total gehypt werden und von denen ich schon bei einigen Buchbloggern gelesen habe. Ich hoffe dieser Beitrag dient daher auch Euch als eine kleine Bücher Inspiration.

Das hier soll übrigens eine feste Kategorie werden. Und da ich mir meine Bücher Inspiration wie gesagt meistens bei Buchbloggern hole, würde ich monatlich gerne einen Buchblogger bzw eine Buchbloggerin kurz vorstellen.

Anfangen möchte ich mit Anne von Fuxbooks. Ich folge ihr schon länger auf Instagram und sie liest einfach genau die Bücher die ich auch kaufen würde. Außerdem sind ihre Stories mit genau meinem Humor ausgestattet und ein bisschen Pflanzenliebe wird auch noch verbreitet! Was soll ich sagen, genau mein Geschmack!

Bücher Inspiration – Januar

Nun zu den im Januar von mir gelesenen Büchern. Bei diesen fünf Büchern ist Abwechslung auf jeden Fall garantiert. Eine Biographie, ein Drama, ein toller Roman und (wer hätte es geahnt) viele weibliche starke Charaktere.

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Nachts ist es leise in Teheran

Nachts ist es leise in Teheran – Shida Bazyar

Dieser Roman beginnt im Jahr 1979 und bis 2009 begleitet man den kommunistischen Revolutionär Behsad und seine Familie bei dem Kampf in Iran, der Flucht nach Deutschland,  ihrem neuen Leben hier und den Herausforderungen welche dieses mit sich bringt. Erzählt wird aus den Perspektiven der fünf Familienmitglieder und so beginnt man diese Familie unheimlich gern zu gewinnen! Ein sehr sehr aktueller und bewegender Roman und noch spannender, wenn man weiß, dass die Eltern der Autorin einst selbst vor der islamischen Revolution aus Iran nach Deutschland fliehen mussten.

Becoming

Becoming – Michelle Obama

Mutter, Feministin und erste afro-amerikanische First Lady. Michelle Obama hat viele beeindruckende Stationen in ihrem Leben durchlaufen und lässt uns in ihrer Autobiografie daran teilhaben.

Ein wunderbares Buch einer tollen Frau, die es trotz außergewöhnlicher Umstände schaffte, zwei sehr bodenständige junge Frauen groß zu ziehen, ihren Mann als Präsidenten zu unterstützen und dabei sich selbst nicht zu vergessen.

Sag den Wölfen ich bin zu Hause – Carol Rifka Brunt

Sag den Wölfen ich bin zu Hause

Dieser Roman spielt im New York der 80er Jahre. June Elbus ist 13 und fühlt sich nur von einem Menschen wirklich verstanden: Ihrem Onkel Finn. Dieser verstirbt jedoch früh an AIDS und June muss sich mit dem auseinandersetzen was Finn war und mit wem er sein Leben geteilt hat.

Eine sehr emotionale Geschichte, die von der Trauer und deren Bewältigung erzählt. Man begleitet June dabei, wie sie in sehr kurzer Zeit erwachsen wird.

Der Report der Markt

Der Report der Magd – Margaret Atwood

Diese Dystopie beschreibt einen totalitären Gottesstaat, in welchem Frauen kaum noch Rechte haben. Gebärfähige Frauen werden zu Leihmüttern verpflichtet und dienen auf diese Weise höher gestellten Familien.  Die Ich-Erzählerin hat sich jedoch ein bisschen Freiheit bewahrt und möchte sich diesem System nicht endgültig unterwerfen.
Ein sehr ernstes Thema und ein wirklich bewegender Roman, in welchem  Magaret Atwood mahnend beschreibt, wie schnell ein gesellschaftlicher Wandel in die falsche Richtung vollzogen werden kann.

Geheime Geschichten für Frauen die Saris tragen

Geheime Geschichten für Frauen, die Saris tragen – Balli Kaur Jaswal

Nikki, eine junge Londonerin mit indischen Wurzeln versucht ihren Platz in der Gesellschaft zu finden und beginnt Sikh-Frauen in einem Kurs das Lesen und Schreiben beizubringen. Was sie nicht ahnt, die verwitweten Frauen haben viele Fantasien und bald schon beginnen sie diese aufzuschreiben und in Umlauf zu bringen.

Eine wunderbare Geschichte über kulturelle Unterschiede und Gemeinsamkeiten und darüber, wie tief stille Wasser sein können.

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