Schottland im Winter – 5 Gründe für eine Reise in der Nebensaison

Über unsere Schottland Reise im Februar habe ich ja bereits ausführlich hier berichtet. Viele hatten uns gewarnt, dass es eisig werden würde, und viel von dem im Sommer vorhandenen Flair durch die Kälte verloren geht. Aber an Schottland im Winter gibt es einige Vorzüge, welche einem in der Hauptsaison verwehrt bleiben.

Hier kommen 5 Gründe, warum eine Reise in den kälteren Monaten mindestens genauso schön sein kann.

[toc]

Neist Point Lighthouse in Schottland im Winter

5 Gründe warum sich eine Reise nach Schottland im Winter rentiert

1. Die Straßen sind leer

Die schottischen Straßen können eng werden, vor allem bei viel Verkehr kann es in den Highlands auf einer Single-Track-Road durchaus etwas knifflig werden, denn ‚Passing Spaces‘ gibt es nur alle paar hundert Meter.

In den Wintermonaten hat man dieses Problem nicht.

Der Linksverkehr kann durchaus für Ungeübte etwas schwierig werden, weshalb es wirklich ein großer Vorteil ist, bei der ersten Konfrontation damit nicht ständig ausweichen zu müssen.

2. Das echte Schottland im Winter erleben

Schottland im Winter ist ein ganz anderes als im Sommer, das haben uns immer wieder Einheimische gesagt und meinten damit nicht nur das Wetter.

Die Strände sind leer, die Leute sind entspannter und alle scheinen ihr ‚echtes‘ Leben zu leben, abseits von der Touristenjobs, welche sie im Sommer besetzen.

Auch die Bed & Breakfast Besitzer sind entspannter, hierzu kommen wir im nächsten Punkt.

3. Bed & Breakfast spontan verlängern

In Staffin hat es uns so gut gefallen, dass wir spontan entschlossen eine Nacht länger zu bleiben.

Uns wurde dann gleich gesagt, im Sommer wäre dies schwer, denn die Zimmer sind meist alle ausgebucht und es ist wenig Raum für Flexibilität, vor allem auf der Isle of Skye.

Im Winter kann man allerdings wirklich sehr spontan entscheiden, ob man länger bleiben oder weiter ziehen möchte.

Wasserfall am Kilt Rock in Schottland im Winter

4. Ausflugsziele ohne Touristen

Ja, das mag offensichtlich klingen, aber ich kann nicht genug betonen, wie toll es war, alleine am Loch Etive den Sonnenuntergang zu genießen, oder lediglich begleitet von Schafen am Brother’s Point einen Spaziergang zu machen.

Im Sommer ist das unmöglich und ich bin unheimlich dankbar dafür, dass wir diese Ruhe genießen konnten. Lediglich am Neist Lightpoint waren wir von einigen Touristen umgeben. Schade, aber wenigstens ein Einzelfall.

5. Preiswerte Flüge und Unterkünfte

Für Schnäppchenjäger ein echter Tipp, denn Flüge und Unterkunft bekommt man um einiges günstiger als in der Hauptsaison.

Wir haben nachmittags regelmäßig online geschaut, was für B&Bs es an unserem nächsten Zielort gibt, und konnten immer spontan tolle Schnäppchen mit super Bewertungen abstauben.

Tatsächlich hatten wie auf dieser Reise keinen Reinfall, was die Unterkunft betrifft.

Alle Bilder findet Ihr wie immer auf Instagram

10 Dinge, die Du vor Deiner Marrakesch Reise wissen musst

Marrakesch ist eine der interessantesten und schönsten Städte, die ich je besucht habe und die Gastfreundschaft sprang uns an jeder Ecke entgegen. Dennoch gibt es einige Dinge, die ich gerne vorher gewusst und vor Ort anders gehandhabt hätte.
Andere Tipps habe ich vor unserer Abreise bekommen, welche sich als sehr nützlich erwiesen haben. Beide Arten möchte ich heute mit Euch teilen, Hier kommen 10 Dinge, die du vor Deiner Marrakesch Reise wissen musst.

10 Dinge, die Du vor Deiner Marrakesch Reise wissen musst

Ein Bild zu 10 Dinge, die Du vor deiner Marrakesch Reise wissen musst

1. Erkunde die Medina nicht bei Nacht

Eine der schönsten Erinnerungen sind die Sonnenuntergänge auf Rooftop Bars nach dem Abendessen. Aber hierfür haben wir bewusst Restaurants gewählt, die nicht in den verwinkelten Gassen der Medina, sondern am Rand und möglichst nah an unserem Riad waren.
Als Europäer muss man bereits tagsüber vorsichtig mit seiner Handtasche sein, denn leider, wie in den meisten Städten die vom Tourismus leben, gibt es auch in Marrakesch einige Taschendiebe und Menschen, die einem nicht wohlgesonnen sind.
Nachts würde ich die engen Gassen der Medina meiden, schon als Pärchen haben wir uns im äußeren Gebiet teilweise etwas unwohl gefühlt und auch in unserem Riad wurde uns empfohlen nicht lange nach Einbruch der Dunkelheit draußen zu sein.

2. Ignoriere hilfreiche Tipps nach denen du nicht gefragt hast

Wie schon erwähnt, die Menschen in Marrakesch waren extrem gastfreundlich. Einige von Ihnen bieten Dir ihre Hilfe jedoch ohne Dein Bedürfnis danach an. „Diese Straße ist eine Sackgasse“ oder „Hier ist der schnellste Weg zum großen Platz“ sind der Standard.
An Eurer Stelle würde ich diese ‚hilfreichen‘ Bemerkungen allerdings einfach ignorieren. Im besten Fall führen Euch diese Leute zu einem kleinen Stand der Familie und möchten dass Ihr dort etwas Kleines kauft. Im schlechtesten Fall endet die Situation in einer aggressiven Diskussion darüber, warum Ihr für die doch von Euch gewollte Hilfe und den ‚Guide‘ nicht bezahlen wollt.

3. Werde Dein Geld vor der Abreise los

Nein, ich stifte hier nicht zu übermäßigem Shoppen an, aber falls Ihr zu viel Geld in der Währung Dirham übrig habt, kann das wirklich ärgerlich werden. Tatsächlich ist es nämlich sowohl verboten Dirham in das Land einzuführen (es bringt also nichts die Münzen und Scheine bis zur nächsten Marokko Reise aufzuheben) oder auszuführen.
Das Verrückteste ist, dass man nicht nur nicht ausführen darf, sondern bereits ab dem Security Check Schluss ist. Heißt weder im Duty Free noch an Essensständen im Flughafen kann man Dirham loswerden und es ist wohl sinnvoller, das Geld zu wechseln oder auszugeben, bevor man zum Flughafen fährt.

4. Ziehe dich als Frau angemessen an

Im Gegensatz zu vielen Warnungen wurde ich in Marrakesch nicht belästigt. Das liegt einerseits bestimmt nicht zuletzt daran, dass ich in männlicher Begleitung unterwegs was und auch nicht strohblond bin, aber ein wichtiger Hinweis meinerseits ist definitiv sich angemessen zu kleiden. Als Frau sollte man darauf achten auf der Straße die Schultern zu bedecken und knielange Hosen oder Röcke zu tragen.
Für ein schönes Bild habe ich oft das Tuch, welches meine Schultern bedeckt hat weggelegt, aber es aus Respekt danach wieder übergeworfen. Man kann nicht erwarten, dass sich die Menschen in unserem Land anpassen und dann dort einfach seine eigene Kultur durchziehen wollen.
Viele Touristinnen kamen mir jedoch in kurzen Hosen und einem knallengen Top entgegen, was viel Aufmerksamkeit auf sich gezogen hat und ich jedes Mal froh war dass ich mich vorher informiert hatte was in meinen Koffer gehört. Lasst euch nicht von Instagram Bildern täuschen in welchen Blogger im Bikini Marrakesch verlinken, so freizügig sollte man sich dort wirklich nur im privaten Bereich zeigen.

5. Buche als Unterkunft auf jeden Fall einen Riad

Ich verstehe, dass viele Ihr Geld für einen Ausflug in die Wüste sparen möchten, aber ein Riad muss nicht zwangsläufig teuer sein und gehört zu einer richtigen Marrakesch Erfahrung wirklich dazu. Da gehört es beispielsweise zum Standard in der Früh ein ganzes Tablett voll mit Pfannkuchen, Obstsalat und frisch gepresstem Orangensaft zu bekommen.
Hier bin ich übrigens schon mal genauer auf unseren Aufenthalt in einem Riad eingegangen.
Kleidungstipps als einer der 10 Dinge, die Du vor Deiner Marrakesch Reise wissen musst

6. Lerne zu Handeln

Ja das hört sich so an als sollte es leicht klingen und dann in der Praxis schwierig werden, aber das ist tatsächlich nicht so. In der Realität sind die Marokkaner auf dem Souk wirklich beleidigt, wenn man nicht mit ihnen handelt, sondern den Preis einfach so hinnimmt. Als Orientierung gilt: Die Hälfte von dem Preis, der Dir als erstes genannt wird ist ein guter Ausgangspunkt für Deine Verhandlungen.

7. Wenn du im Sommer reist, stelle Dich auf eine höllische Hitze ein

Klar, Marokko ist ein Land in dem man erwartet, dass es schon mal etwas wärmer sein kann. Aber oft unterschätzt man gänzlich, wie heiß es tatsächlich in den engen Gassen der Medina werden kann. Luftige Kleidung und genug Wasser hilft.

8. Kaufe nie am ersten Stand

Ich wollte unbedingt eine schöne Korbtasche in Marrakesch kaufen und wäre fast am ersten Stand auf das erste Angebot eingegangen (man kann sich ja ungefähr berechnen, bei welchem Preis man nach dem Verhandeln landet).
Aber ich war froh dass wir noch mal weiter gegangen sind, wenn auch unter Protesten des Standbesitzers, denn einige Stände weiter bekommt man dieselbe Tasche um einiges günstiger – vor allem wenn man sie schon woanders gesehen hat und überlegt dorthin zurück zu gehen.

9. Sei vorsichtig auf dem Jamaa el Fna

Es ist wirklich ein Erlebnis auf diesem riesen Platz mit all den Leuten zu sein. Dort kann man sich gut etwas Kleines zu Essen holen und die Abendsonne geniessen. Aber, man sollte auch vorsichtig sein, denn dort treiben sich viele Trickbetrüger und Taschendiebe herum.
Und sollte eine Frau Eure Hand greifen, zieht sie sofort zurück. Das ist eine Masche um Euch Henna Tattoos auf die Hände zu malen, die Ihr dann nicht nur zahlen, sondern auch noch befürchten müsst, dass es unsaubere Farbe sowie Nadeln sind, die hier benutzt werden.

10. Plane nicht zu viel

Natürlich möchte man immer wissen, was man sich im Urlaub anschauen kann, und vor allem aus einem Städtetrip möchte man das Beste herausholen. Allerdings würde ich bei einem Besuch in Marrakesch immer empfehlen einen Tag zum Herumschlendern frei zu halten.
Lauft einfach durch die Souks und generell die Medina, genießt die Gerüche und die Eindrücke Eurer Marrakesch Reise, denn so eine alte und lebendige Stadt ist wirklich etwas Besonderes.
Hier geht’s zu meinen Marrakesch Reisetipps!

Drei wunderschöne Cafés in Paris

Wenn Paris für eines berühmt ist, dann mit Sicherheit für sein feines Gebäck und einen guten Cappuccino. Nichts geht über den Geruch warmer Croissants und eines frischen Cafés in Paris ist wirklich einmalig. Natürlich ist das Café de Flore in dieser wunderbaren Stadt eine echte Institution und auch bei Ladurée kann man Nachmittags ohne Probleme einige Stunden totschlagen. Wer aber nicht für einen Tee Schlange stehen möchte, für den habe ich heute drei tolle Cafés in Paris in welchen man den Geschmack dieser Stadt mindestens genauso gut erleben kann.

brooke-lark-230642-unsplash.jpg

Cafés in paris

La Maison du Chou

La Maison du Chou ist auf dem Place Fürstemberg zu finden, mitten im wunderschönen Stadtviertel Saint-Germain-des-Prés. Auch bekannt als ‚Das Windbeutel-Haus‘ (muss mehr gesagt werden?) wurde dieses Café von dem Sterne Koch Manuel Martinez gegründet und ist so exklusiv, dass nur drei Tische darin Platz finden.

Die Windbeutel werden zweimal täglich frisch gebacken und direkt auf dem Tisch befüllt. Wirklich eine süße Erfahrung!

La maison du chou, eines der drei wunderschönen Cafés in Paris

Toraya

Das Toraya ist eine japanische Pâtesserie mit sehr ausgewählten und exklusiven Kleinen Süßspeisen. Dazu einen japanischen Tee und der Nachmittag ist perfekt. Zusätzlich überzeugt die moderne und etwas minimalistisch angehauchte Einrichtung, welche dem ganzen eine gewissen Coolness verleiht.

Es gibt außerdem eine kleine Boutique, in welcher man nicht nur die kleinen Gebäcke, sondern beispielsweise auch japanischen Grüntee kaufen kann.

Cafés in Paris, welches gefällt Euch am besten?

Les Deux Magots

1812 gegründet ist das Deux Magots eine richtige Institution in Paris. Mit viel Persönlichkeit und gutem Kaffee hat es sich über zweihundert Jahre gehalten und ist keineswegs eingestaubt. Es ist zwar etwas bekannter als die anderen beiden und damit auch mit mehr Touristen bestückt , aber so eine schone Lage mit einem schönen Außenbereich findet man bei den anderen leider nicht.

So wie die Maison du Chou liegt auch Les Deux Magots in Saint-Germain-des-Prés. Man kann dort wunderbar vor dem Café sitzen und das treiben auf den Straßen Paris beobachten.

Eines der drei wunderschönen Cafés in Paris

Hier geht’s zu meinem Instagram.

*Die in diesem Beitrag verwendeten Bilder sind nicht von mir selbst produziert. 

 

 

Hallstatt im Winter

Ein malerischer kleiner Ort, süße traditionelle Häuser und außen herum eine unglaublich schöne Landschaft. Hallstatt im Winter ist wirklich ein Traum, und das sehen wir nicht alleine so – in China steht tatsächlich eine originalgetreuer Nachbau des Originals in Österreich.
Was das Dorf so besonders macht? Weiterlesen „Hallstatt im Winter“

Nach oben ↑